Als unsere Base für die Südküste wählen wir eine Unterkunft zwischen Selfoss und Vik. Der Betreiber des Gästehauses teilte uns in der Anreisebeschreibung mit, dass die nächste Möglichkeit, Lebensmittel zu kaufen 40 km entfernt sei. Das sagt eigentlich alles. Wir wohnen buchstäblich in der Pampa. Dafür liegt der Sólheimajökull vor der Haustür.

Der Sólheimajökull ist eine beeindruckende Gletscherzunge, an der Eis und vulkanische Asche aufeinandertreffen. Die Isländer vergeben ihre Namen oft beschreibend. Jökull ist das isländische Wort für Gletscher, Sólheima heißt frei übersetzt das Zuhause der Sonne. Warum das Zuhause der Sonne verstehen wir nicht wirklich, denn heute regnet es. Vielleicht ist die Sonne einfach zu Hause geblieben, sprich im Innern des Eises.
Hier am Sólheimajökull kann man verschiedene Gletscher-Touren buchen. Wir entscheiden uns für eine Kajak-Tour auf dem Gletscher-See. Dies ist erst seit ein paar Jahren möglich, da es die Lagune erst seit kurzem gibt. Der beste Beweis für den Klimawandel. Die Tour an sich war beeindruckend.


Wir sind zusammen mit unserer Tourguide alleine in der Lagune, können relativ nah an den Gletscher fahren und anschließend durch kleine Eisberge navigieren. Ein tolles Erlebnis, den Gletscher aus der „Entenperspektive“ zu entdecken.





Anschließend machen wir uns auf den Weg zu einer Klippe mit einem Leuchtturm. Ein Highlight sind die vielen Papageientaucher, die hier nisten. Auf einem schönen Küstenweg geht es weiter bis zu einer großartigen Aussicht auf einen schwarzen Strand.






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