Islands Osten bei Seydisfjordur

Bei klarer Sicht verlassen wir unsere Unterkunft in der Nähe von Höfn. Heute sind die drei Gletscherzungen gut zu erkennen. Auf dem See der mittleren waren wir gestern Kayak-Fahren.

Auf dem Weg legten wir noch einen Stopp an der Landzunge Stokksnes ein. Die Region wird von den markanten Bergen des Vestrahorn-Massivs geprägt, die steil aus schwarzen Sandstränden und Dünenlandschaften aufragen. Durch die Lage zwischen Atlantikküste und den großen Gletschergebieten des Südostens entsteht hier eine wunderschöne raue Landschaft.

Bekannt ist Stokksnes außerdem für spektakuläre Spiegelfotos: Nach Regen oder bei ruhigem Wasser spiegeln sich die dunklen Berge (und auch Menschen) perfekt in den flachen Wasserflächen der Küste.

Auf der Halbinsel befindet sich außerdem ein nachgebautes Wikingerdorf, das ursprünglich als Filmset errichtet wurde und heute verlassen in der kargen Küstenlandschaft steht – fast so, als würde es schon seit Jahrhunderten dort oben am Meer existieren, wobei wir uns schon gefragt haben, wie man es vom Meer aus für einen Überfall entdeckt hätte.

Richtung Osten müssen wir zahlreiche Fjorde umrunden, einmal sogar Rentieren die Vorfahrt überlassen.

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